Finanz-Abc: Nachhaltige Geldanlage

Sketchnote für den Begriff nachhaltige Geldanlage

Die Nachfrage für nachhaltige Geldanlagen nehmen langsam zu. Immer mehr Menschen wollen mit ihrem Geld sowohl Gutes tun als auch Erträge erwirtschaften. Doch versteht die eine Person unter nachhaltigen investieren, etwas gegen die Klimaveränderungen zu unternehmen und sich an erneuerbaren Energien (z.B. Solar o. Windkraft) zu beteiligen. Denkt eine andere Person doch im gleichen Zusammenhang an faire Löhne und menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Bisher gibt es für den Begriff “Nachhaltigkeit” noch kein abschließendes und allgemeingültiges Verständnis.

Und genau dieses Dilemma findet sich aktuell auch im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen. Denn auch da gibt es bisher keine einheitliche Definition für diesen Begriff und daher auch keine verbindlichen Kriterien für nachhaltige Investments.

Eine der ersten Initiativen in diesem Bereich sind die ESG-Kriterien. Damit versucht man nun einen ersten Standard für nachhaltige Geldanlage zu etablieren. ESG steht in dem Zusammenhang für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Aufsichtsstrukturen). Anhand dieser Kriterien sollen Unternehmen ausfindig gemacht werden, die innerhalb ihrer Branche nachhaltig arbeiten.

Trotzdem sollte jeder, der sich für nachhaltige Geldanlagen interessiert, vorher genau prüfen, nach welchen Kriterien ein Fonds oder Unternehmen investiert und ob diese den eigenen Vorstellungen von Nachhaltigkeit entsprechen.

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