Finanz-Abc: Mallorca-Police

Sketchnote für den Begriff Mallorca-Police

Die Mallorca-Police ist ein Zusatzbaustein in der KFZ-Versicherung und heißt eigentlich “Versicherung für den Gebrauch fremder, versicherungspflichtiger Fahrzeuge”. Der Name ist einfach an die Baleareninsel angelehnt, da die Insel zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen zählt und die Leihe eines Mietwagens im Urlaub für viele dazugehört.

Wann leistet eine Mallorca-Police?

Meistens ist die gesetzliche Mindestdeckungssumme in der KFZ-Haftpflichtversicherung im europäischen Ausland niedriger als in Deutschland. In Deutschland müssen KFZ-Haftpflichtversicherungen pro Unfall Personenschäden von mind. 7,5 Mio. Euro und Sachschäden von mind. 1,12 Mio. Euro abdecken. Dagegen ist die gesetzliche Mindestdeckung zum Beispiel in der Türkei bei Personenschäden mit 421.379 Euro und bei Sachschäden mit 16.855 Euro weit unter dem deutschen Mindeststandard. Auch in Ländern, wie Griechenland oder Italien ist die Gesetzeslage ähnlich.

Um hier das finanzielle Risiko im Fall von großen Schäden mit dem Mietwagen zu minimieren, deckt die Mallorca-Police die Differenz zum deutschen Mindeststandard ab. Dabei gilt dieser Zusatzbaustein nicht nur auf der Balearen-Insel, sondern europaweit. Und ist entweder bereits in der eigenen KFT-Versicherung mit enthalten oder kann als Zusatzbaustein mit aufgenommen werden.

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