Finanz-Abc: Junk Bond

Sketchnote für den Begriff Junk Bond

Bei Junk Bonds handelt es sich um eine spezielle Form von Anleihen (Bonds). Eine Anleihe wiederum ist ein festverzinsliches Wertpapier. Das heißt, Staaten oder Unternehmen leihen sich Geld von Anlegern und diese erhalten im Gegenzug dafür einen vereinbarten Zins. Wie hoch der Zins ist, hängt von der Kreditwürdigkeit (Bonität) des Schuldners ab.

Unternehmen oder Staaten mit einer schlechten Bonität müssen meist einen höheren Zinssatz bieten, damit Anleger ihnen Geld leihen. Gibt ein Anleger solchen Schuldnern sein Geld, geht er im Gegenzug meist ein hohes Risiko ein, dass er das Geld am Ende doch nicht zurückgezahlt bekommt.

Anleihen mit schlechter Bonität werden somit Junk Bonds genannt. Häufig spricht man in dem Zusammenhang auch von Hochzins-, Ramsch- oder Schrottanleihen. Ob eine Anleihe als Junk Bond eingestuft wird, hängt maßgeblich vom Kreditrating der Ratingagenturen ab. In der Regel erfolgt ein Rating anhand von Buchstaben, wobei die Skalen zwischen den Ratingagenturen sich in der Tiefe etwas unterscheiden. Ab einem Rating von Ba (Moody’s) oder BB (S&P; Fitchund niedriger zählen Anleihen zu Junk Bonds.

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