Finanz-ABC: Grundfähigkeitsversicherung

Sketchnote für den Begriff Grundfähigkeitsversicherung

Die Grundfähigkeitsversicherung gehört zu den Invaliditätsversicherungen und zahlt bei Verlust von bestimmten grundlegenden Fähigkeiten eine monatliche Rente. 

Zu den grundlegenden Fähigkeiten gehören zum Beispiel:

➡️ Sehen,
➡️ Hören,
➡️ Gehen,
➡️ Sprechen,
➡️ Sitzen,
➡️ Hände gebrauchen oder
➡️ Orientieren.

Welche Grundfähigkeiten jedoch versichert sind, variiert zwischen den Versicherungsgesellschaften und ist entsprechend in jedem Versicherungsvertrag festgelegt.

Im Vergleich zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist es egal, ob die versicherte Person noch weiterarbeiten kann. Entscheidend ist, dass eine der festgelegten Grundfähigkeiten beeinträchtigt ist. Gründe dafür können zum Beispiel eine Krankheit oder ein Unfall sein. Ähnlich, wie in der Berufsunfähigkeitsversicherung, gibt es meist einen Prognosezeitraum für den der Verlust der Grundfähigkeiten abzusehen ist. Dieser liegt, abhängig von der Versicherungsgesellschaft, häufig zwischen 6 und 12 Monaten.

Die Grundfähigkeitsversicherung bietet somit eine Alternative zu bereits bekannten Einkommensabsicherungen, wie die Berufsunfähigkeitsversicherung, Schwere-Krankheiten-Versicherung (Dread-Disease) oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung.

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