Sketchnote für den Begriff Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine Versicherung zur Absicherung des eigenen Einkommens. Sie zählt, wie die Unfallversicherung, zu den Invaliditätsversicherungen.

Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung? 

Bist Du wegen gesundheitlichen Gründen (z.B. Bandscheibenvorfall oder Burn-out) nicht mehr in der Lage deinen aktuellen Beruf auszuführen, dann zahlt Dir eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine vereinbarte Rente.  Dabei ist nicht zwingend relevant, ob Du zuletzt den selben Beruf, wie beim Abschluss der Versicherung ausgeübt hast. 

Aber gibt es nicht eine gesetzliche Absicherung für die Berufsunfähigkeit? 

Eine gesetzliche BU gibt es nur noch für Personen, die vor 1961 geboren sind. Für alle Anderen gibt es eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Diese prüft jedoch vorher, ob Du in der Lage bist irgendeinen anderen Beruf auszuführen (z. B. mit Hilfe einer Umschulung) und verweist dich ggf. darauf. Auf diese Prüfung verzichtet eine gute private Berufsunfähigkeitsversicherung. In der Fachsprache redet man hierbei von dem “Verzicht auf abstrakte Verweisbarkeit”. 

Dazu kommt, dass die durchschnittliche Erwerbminderungsrente von 830€ (Stand 2019) meist nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu finanzieren und daher eine private Vorsorge sinnvoll ist.  Mit einer privaten BU reduzierst Du somit das Risiko deinen Lebensstandard auf Grund von Krankheit zu verlieren.

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